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Presseartikel der BI Leinburg zur Aktion "Licht an für dezentrale Stromversorgung"

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    • Presseartikel der BI Leinburg zur Aktion "Licht an für dezentrale Stromversorgung"

      Folgende Pressemitteilung wurde mit der Collage und 2 Bildern der BI Leinburg am 14.11.2014 an die Hersbrucker Zeitung, Pegnitzzeitung und den Boten versandt:
      Trassenweite Lichteraktion der Bürgerinitiativen gegen die Süd-Ost-Trasse zur Unterstützung von Aigners Energiedialog
      Leinburg. 35 Bürgerinitiativen haben sich am 7. November an der trassenweiten Lichteraktion beteiligt und damit ein Zeichen für die dezentrale Stromversorgung mit erneuerbaren Energien gesetzt.
      Passgenau zum gerade begonnenen Energiedialog von Ilse Aigner brannten am 7. November tausende Kerzen und Fackeln, als 35 Bürgerinitiativen entlang dem geplanten Korridor der Süd-Ost-Stromtrasse ein gemeinsames positives Zeichen setzten.
      Auch die die Bürgerinitiative Leinburg gegen die Stromtrasse Süd-Ost beteiligte sich an der Aktion. Auf einer Wiese zwischen Oberhaidelbach und Weißenbrunn wurde mit 140 Fackeln ein Strommast und das Wort „NEIN“ aufgesteckt und entzündet. Zahlreiche Interessierte, unter ihnen auch viele örtliche Kommunalpolitiker, nahmen an der Aktion teil und diskutierten bei Fackelschein über die neuesten Entwicklungen. Inzwischen bezweifeln nicht mehr nur die Trassengegner, dass Windstrom aus dem Norden nötig ist, um Bayerns Versorgungssicherheit zu garantieren.
      „Es ist zu befürchten, dass durch die geplanten europaweiten Stromtrassen der Auf- und Ausbau der Stromversorgung vor Ort verhindert wird“, so Olaf Lüttich, Sprecher und Organisator der Lichteraktion der Leinburger Bürgerinitiative.
      Mit der Aktion fordern die Bürgerinitiativen Frau Aigner und Herrn Seehofer auf, sich für eine dezentrale, regenerative Stromversorgung einzusetzen, die es neben den großen Energieversorgern auch mittelständischen Betrieben und Privatpersonen ermöglicht, sich innovativ bei der Stromversorgung einzubringen. Jedoch zementiert die momentane Trassenplanung für die kommenden 30 Jahre eine zentralistische Versorgungsstruktur und sichert den Netzbetreibern eine neun Prozent Rendite, die sonst nirgendwo so sicher zu erzielen ist. Auch Seehofer selbst bezeichnet die Stromtrassen als Kapitalsammelstellen für die großen Netzbetreiber.
      Ilse Aigner hat letzte Woche mit einem dreimonatigen Energiedialog begonnen, zu dem Verbände aus Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen wurden, um über den zukünftigen Weg Bayerns bei der Energiewende zu diskutieren. Die BI Leinburg stellt mit Hubert Galozy den mittelfränkischen Vertreter für das überregionale „Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse“.