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Angepinnt Aktionsbündnisse gegen Gleichstromtrassen stehen zusammen: Gemeinsame Presseerklärung von Bürgerinitiativen gegen Suedlink und Süd-Ost-Trasse

    • Aktionsbündnisse gegen Gleichstromtrassen stehen zusammen: Gemeinsame Presseerklärung von Bürgerinitiativen gegen Suedlink und Süd-Ost-Trasse

      In einer gemeinsamen Sitzung des Bundesverbandes der Bürgerinitiativen gegen Suedlink, des Landesverbandes Hessen, Vertretern des bayerischen Aktionsbündnisses gegen die Süd- Ost-Trasse und des Rhönlink e.V. wurde anhand der politischen Vereinbarungen der Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende”, übereinstimmend folgende Presseerklärung verfasst:

      Dank des bundesweiten Engagements der Bürgerinitiativen gegen HGÜ’s hat die Bundesregierung erkannt, dass der geplante Netzausbau in den betroffenen Regionen zu erheblichen Sorgen in der Bevölkerung führt.
      Dies jedoch hat zu politischen Vereinbarungen geführt, die alles offen lassen. Es bleibt somit abzuwarten, ob und wie die gesetzlichen Grundlagen zum Energieleitungsausbau daraufhin verändert werden.

      Der Bundesverband der Bürgerinitiativen gegen Suedlink, der landesverband Hessen, das bayerische Aktionsbündnis gegen die Süd-Ost-Trasse und Rhönlink e.V. lehnen weiterhin den Bau der Gleichstromtrassen grundsätzlich ab und stellen deren Bedarf als Bestandteil der Energiewende in Frage. Wir sehen weiterhin nicht belegt, dass die Trassen lediglich dazu dienen, “Windstrom vom Norden in den Süden zu transportieren”. Wir befürchten, dass die Eckpunkte der Bundesregierung zum Netzausbau ausschließlich dem Profitinteresse der großen Energiekonzerne und nicht der öffentlichen Daseinsvorsorge dienen.

      Nachstehend die Presseerklärung als Druckversion (Pdf).


      Dateien
    • Ausführlicher Artikel zum Suedlink und seinen Gegnern:

      "Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied im Kampf der Trassengegner: Im Norden zweifeln sie nicht mehr grundsätzlich am Sinn des Netzbausbaus. Dort sind die Zahlen der Bundesnetzagentur weithin akzeptiert. In Bayern hingegen, dessen Protestwellen auch Fulda in Resonanz versetzt haben, zweifeln die Trassengegner an der Energiewende schlechthin, vermissen ihr Konzept, lehnen die Zahlen der Wissenschaftler und der Bundesnetzagentur zum Bedarf an Stromtrassen rundweg ab und lassen sich deshalb auch gar nicht erst auf Debatten um eine Erdverkabelung ein."




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