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CSU bei Frage um P44 und P44mod gespalten?

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    • CSU bei Frage um P44 und P44mod gespalten?

      Ist das nicht toll? Wir haben offenbar neue MitstreiterInnen. Als neue Trassengegner sind dabei: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, der Coburg-Kronacher Bundestagsabgeordnete Hans Michelbach und der Kronach-Lichtenfelser Landtagsabgeordnete Jürgen Baumgärtner (alle CSU).

      Ihre Kampfansage richtet sich allerdings an die Fraktionskollegen: "Es kann nicht sein, dass die von Angela Merkel (CDU), Sigmar Gabriel (SPD) und Horst Seehofer (CSU) getroffene Vereinbarung, Grafenrheinfeld von Stromleitungen zu verschonen, Gültigkeit bekommen soll", schimpft der oberfränkische Rebell Hans Michelbach (MdB CSU). Zudem entscheide der Bundestag Ende dieses Jahres über den Netzentwicklungsplan 2030 und nicht Parteivorsitzende, so der Bundestagsabgeordnete.

      Da sind wir aber gespannt, ob Ministerpräsident Seehofer, offensichtlich der Schützer der Region Grafenrheinfeld, Herrn Michelbach Ende des Jahres in Berlin auch mitbestimmen lässt. So ganz klar scheinen die Positionen innerhalb der CSU nicht einmal bei den Protagonisten selbst zu sein.

      Wir sagen dazu (siehe PM vom 02.05.2017):
      Das Aktionsbündnis betrachtet die wiederholte Beteuerung der Bayerischen Staatsregierung, beide Varianten der P44/P44mod abzulehnen, als unglaubwürdig. Denn gleichzeitig treibt diese die Planungen der unnötigen und kostspieligen Gleichstrom-Trassen voran. Die Verantwortung für die damit verbundenen Backup-Lösungen liegt damit auch auf Seiten der Trassenbefürworter in Berlin und München.



      Dazu der Artikel in der Neuen Presse Coburg vom 02.05.2017: Aufstand gegen Leitungspläne