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Neuer Verein "energy-platform" - Energiewende dezentral statt Megatrassen

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    • Neuer Verein "energy-platform" - Energiewende dezentral statt Megatrassen

      Das Lager der Trassengegner zeichnet sich durch eine große Bandbreite an verschiedenen Akteuren aus, die alle das selbe Ziel verfolgen - die Verhinderung eines überdimensionierten und für die Energiewende schädlichen Netzausbaus. Neben drei Aktionsbündnissen mit zahlreichen BIs, Atomkraftgegnern, Energieversorgern wie der N-ERGIE, dem BUND Naturschutz etc. ist es schön, dass nun ein weiteres Standbein neu dazugekommen ist: die energy-platform/ Plattform Energie e.V., die für eine fachliche Rückendeckung des Protestes sorgen will. Widerstand benötigt ein schlüssiges argumentatives Fundament, vor allem deshalb, um noch mehr Menschen davon zu überzeugen, dass dieser Widerstand konstruktiv ist. Und dass dieser der regionalen Wertschöpfung dient und die Energiewende erst ermöglicht.

      Man darf sich jedoch nicht vormachen, dass es die guten fachlichen Argumente sind, die geldgierige Großkonzerne davon abhalten könnten, ihre milliardenschweren Megaprojekte auf Kosten der Anlieger und Stromkunden durchzusetzen. Der Präsident der Bundesnetzagentur Jochen Homann hat einen sehr wahren Satz geprägt, der zeigt, was gegen Trassen erfolgreich funktioniert - und dass die BIs durchaus sehr ernst genommen werden. Denn wo Menschen sich gegen diese Projekte zusammenschließen und mobilisieren, sind die Planer machtlos: "Eine Planung gegen die Totalablehnung in manchen Regionen war schlicht nicht erfolgsversprechend." Was wir also brauchen, ist eine „Totalablehnung“ an jeder Stelle, an der eine unnötige Trasse gebaut werden soll.

      Pressemitteilung BUND Naturschutz und energy-platform

      BR-Bericht: Neuer Verein "energy-platform" - Energiewende in Bayern ist ohne Stromautobahnen machbar
      Die Energiewende in Bayern ist ohne neue Stromautobahnen machbar. Davon sind der neu gegründete Energieverein "energy-platform" und der Bund Naturschutz überzeugt. Heute hat der Verein seine Visionen in Nürnberg vorgestellt.

      Radio-Interview mit Matthias Grobleben, Gründungsmitglied der "energy-platform"