Politikberatung durch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung

  • Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung Berlin hat die Beiträge von Professor Christian von Hirschhausen und Professorin Claudia Kemfert beim bayerischen Energiedialog in München in einem Beratungspapier zusammengestellt und veröffentlicht:


    Perspektiven für eine sichere, preiswerte und umweltverträgliche Energieversorgung in Bayern


    Bereits in der Zusammenfassung auf Seite 4, Punkt 3 wird darauf hingewiesen, dass die Gleichstromtrasse Korridor D nicht benötigt wird:

    "Allgemein ist festzuhalten, dass die Versorgungssicherheit Bayerns auch nach der Abschaltung der Atomkraftwerke 2022 nicht gefährdet ist, bettet sich der Freistaat doch sowohl in ein deutsches, grenzüberschreitendes als auch europaweites Stromsystem ein. Die Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld Juni 2015 (ca. 10 Terawattstunden pro Jahr Energieerzeugung) wird durch bestehende Überkapazitäten sowohl in Deutschland als auch im Ausland kompensiert. Auch die Abschaltung der weiteren bayerischen Atomkraftwerke Gundremmingen B (2017) und C (2021) sowie Isar (2022) sowie der anderen deutschen AKWs gefährdet die Versorgungssicherheit Bayerns bzw. Deutschlands nicht. Es ist sogar damit zu rechnen, dass Deutschland selbst nach der Schließung aller Atomkraftwerke Stromexporteur bleibt."


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