Der Irrsinn von Irsching

  • Uniper will in Oberbayern Gaskraftwerke schließen und gleichzeitig bauen

    In Oberbayern soll das neue 300-Megawatt-Gaskraftwerk Irsching 6 zur Abdeckung von Spitzenlast gebaut werden. Am Standort stehen aber bereits jetzt die beiden Gas-und-Dampfturbinen-Kraftwerke Irsching 4 und 5 bis auf wenige Stunden im Jahr still. Während die Kosten für das neue Werk voll von den Stromkunden getragen werden müssen, müssen die Besitzer der beiden höchstwirksamen alten Turbinen jährlich Millionenverluste selbst tragen. Diesen Irrsinn unseres Energiewirtschaftsgesetzes verstehen nicht alle.


    Es wir immer deutlicher: Nach dem, wenn auch viel zu langfristigen, erzwungenen Ausstieg aus Kernkraft und Braunkohle, verlegen sich die großen Energiekonzerne jetzt auf fossiles Erdgas, um ihr altes zentrales klimaschädliches Geschäftsmodell aufrecht erhalten zu können. Die im Bau befindliche zweite Gasleitung durch die Ostsee, Northstream 2 und die Planung von zwei weiteren riesigen Gleichstromtrassen von Nord nach Süd lt. aktuellem Netzentwicklungsplan sprechen dafür. Die dort auch genannten Kosten von 52 Milliarden Euro werden in der 40jährigen Laufzeit dank Garantierendite und Verzinsung auf über 120 Milliarden Euro wachsen. Sinnvollerweise könnten für dieses Geld sehr viel Erneuerbare und auch Energiespeicher ausgebaut werden.


    Hier geht es zum vollständigen Artikel in der "Bayerische Staatszeitung"