Dringlichkeitsantrag der Freien Wähler von CSU, SPD und Grünen abgelehnt

  • Kann jemand, der sich in der Landtagspolitik auskennt, diese Meldung von stromautobahn.de mal kommentieren? Die Freien Wähler haben wohl einen Dringlichkeitsantrag gestellt, in dem eine Änderung des Bundesbedarfsplans im Sinne einer Streichung der Süd-Ost-Trasse gefordert wurde. Außer den Freien Wählern lehnten alle Parteien ab. Anfrage und Ergebnisse der namentlichen Abstimmung im Detail im Posting:


    http://www.stromautobahn.de/ch…worten-folgen-keine-taten


    Dass SPD und Grüne das ablehnen, kann ich ja noch nachvollziehen, bei denen wird die Trasse ja immer noch als wichtiger Bestandteil der Energiewende gesehen, aber die bayerische Staatsregierung und damit die CSU-Fraktion haben sich doch von der Trasse angeblich schon verabschiedet. Ist das jetzt Parteipolitik, man gönnt den Freien Wählern nicht die Aufmerksamkeit oder was steckt dahinter? Der Artikel in der Süddeutschen, der kürzlich hier gepostet wurde, lässt mich befürchten, dass hinter den Kulissen wieder ganz viel Gemauschel stattfindet. Einige hier im Forum haben ja genauere Kenntnis der CSU, kann das jemand mal bewerten?


    Viele Grüße
    Christine

  • Hallo,


    ich bewerte das nach dem Lesen der beiden folgenden Artikeln so: Aigner verhandelt mit Gabriel über Kompromisse. Seehofer verlangt Kooperationsbereitschaft von den BIs. Mit einer alternativen Trassenführung und teilweiser Erdverkabelung hofft die CSU auf eine größere Akzeptanz. Vielleicht kann die CSU auch nicht mehr in Berlin bei Merkel und Gabriel durchsetzen. Es zeigt aber wiedermal, dass die Lobbyisten mehr Gehör finden als die Bürger. Schon enttäuschend, aber vielen hier waren die Versprechungen von Seehofer suspekt.


    http://www.focus.de/immobilien…anglaufen_id_3894274.html


    http://www.sueddeutsche.de/bay…fers-kabelsalat-1.1984308