Batteriepreise purzeln weiter

  • pv-magazine, 27. Oktober 2015


    Der WWF und Lichtblick ließen zwei Studien vorstellen. Schwedische Forscher analysierten die Batteriepreise und Agora präsentierte eine Abschätzung, nach der 40 Gigawatt Speicher und 150 Gigawatt Photovoltaik in Deutschland technisch und ökonomisch realisierbar sind.


    „Zum anderen sollte untersucht werden, inwieweit der Siegeszug von Solarstrom-Speicher-Systemen den Bau von weiteren Hochspannungsleitungen über den aktuellen Netzentwicklungsplan hinaus, das heißt nach 2025, überflüssig machen kann“, erklärte der Direktor von Agora Energiewende.

    Agora Energiewende versteht sich als Denk- und Politiklabor im Dialog mit den energiepolitischen Akteuren in Deutschland. Die letzte Aussage bedeutet, dass die HGü-Leitungen eigentlich nur für die beiden Jahre 2023 und 2024 benötigt werden. Findet da langsam ein Umdenken statt? Nur mit Photovoltaik und Hausspeichern wird es so schnell nicht zu schaffen sein. Aber es kommen noch weitere Erneuerbare und auch Großspeichertechnik dazu. HGÜ-Trassen werden definitiv nicht benötigt.