Energie regional statt überdimensionierten Stromtrassenbau

  • Bürgerinitiativen gegen die Süd-Ost-Trasse starten aktiv in das Jahr 2017

    In einer gut besuchten Veranstaltung, am 19. Januar 2017 im Badsaal in Schnaittach, ging es um die aktuelle Situation bei den Stromtrassenplanungen und um die Möglichkeiten zur privaten Nutzung der Sonnenenergie.
    Grußworte kamen von Landrat Armin Kroder und Bürgermeister Pitterlein.
    Landrat Kroder stellte fest, dass es der Energiewende nicht dienlich sein kann, dass die Kommunen "dreckerten" Strom von weit her beziehen. Eine Energiewende kann nur gelingen, wenn sie vor Ort vorangetrieben wird und dieses Engagement nicht gleichzeitig von den großen Energiekonzernen platt gemacht wird. Der hartnäckige Widerstand der BI´s trage maßgeblich dazu bei, dass diese Entwicklung bislang zumindest verzögert werden konnte.
    Der Vortrag von Dr. Jürgen Rupprecht vom Aktionsbündnis Trassengegner belegte, wie HGÜ-Trassen und die Aufrüstung von Wechselstromtrassen auf 380kV zusammenhängen und die Region belasten können. Im zweiten Teil gab es praktische Tipps vom DGS-Experten Michael Vogtmann, wie jeder seinen Beitrag zur dezentralen Energiewende leisten kann.


    Zum Vortrag von Michael Vogtmann: Photovoltaik -- eine sinnvolle (Geld-) Anlage?