Empört Euch! Demo gegen die Juraleitung in Feucht am Samstag, 19. Juni 2021 um 10 Uhr


  • Empört euch gegen die Juratrasse!


    Aufruf der BI - JA zum Reichswald – NEIN zur Juratrasse mit vielen Unterstützern

    Die Trassenplanung P53 geht weiter – der Protest dagegen ebenso.


    Deshalb steht am 19. Juni der Samstagvormittag in Feucht ganz im Zeichen des Widerstands gegen die Juratrasse P53 und für den Erhalt des Reichswaldes.


    - Um 9:00 Uhr beginnt ein Infomarkt am Sparkassenplatz und am Pfinzingplatz.


    - Um 10:00 Uhr steigt eine Kundgebung mit Bürgermeister Jörg Kotzur, Dörte Hamann, „Aktionsbündnis der Trassengegner“ und weiteren Rednern.


    - Im Anschluss daran stehen alle Aktiven am Infomarkt der BI - JA zum Reichswald - NEIN zur Juratrasse für weitere Informationen zur Verfügung.


    Wir nehmen den vom Bundestag abgesegneten und von der Bundesnetzagentur geprüften Netzentwicklungsplan nicht hin. Begründung: Weil auch staatliche Stellen nicht unfehlbar sind und sich irren können!


    Ein Paradebeispiel dafür – eine Falschinformation vom Feinsten - hat gerade die dem Bundeswirtschaftsministerium untergeordnete Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BRG) auf dem Feld der dezentralen Energieerzeugung geliefert. 16 Jahre lang - seit 2005 - hat sie einen massiven Fehler bei der Berechnung von Infraschall verbreitet, obwohl sie schon seit Jahren auf den Fehler hingewiesen wurde. Die Gefahr des ach so furchtbaren Infraschalls gibt es nicht. Das von der BGR in die Welt gesetzte Schreckgespenst einer unerträglichen Schädigung durch Infraschall von Windrädern diente vielen zu Unrecht als denkbares, aber falsches Argument gegen den Bau von Windkraftanlagen. Deshalb lassen wir uns auch vom Bundesbedarfsplangesetz nicht daran hindern die Juratrasse weiterhin in Frage zu stellen und abzulehnen. Denn: Pläne kann man ändern und Gesetze auch!


    Und es gibt genügend Gründe dafür:

    • Die Trasse greift massiv in den Reichswald und in das Natura 2000 Schutzgebiet ein.
    • Ca. 100 bis 210 ha Wald würden der Vernichtung und Zerstörung auf Ewig geopfert.
    • Von Stromleitungen ohne Mindestabstand gehen Gefahren für unsere Gesundheit aus.
    • Die Trasse dient allein dem europäischen Stromhandel, nicht der Versorgung Bayerns.
    • Die Kosten der Trasse in Milliardenhöhe müssen wir allein, die Stromkunden, tragen.
    • Die Trasse schadet der dezentralen Energiewende.
    • Es gibt keinen Nachweis für ihren Bedarf.


    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Feucht und den Nachbargemeinden, kommen Sie und zeigen Sie durch Ihr Kommen Ihre Ablehnung zu dieser überzogenen und überflüssigen Trassenplanung, die keinerlei Rücksicht auf Mensch und Natur nimmt, aber horrende Kosten verursacht, die wir als Stromkunden tragen müssen. Informieren Sie sich darüber, was Sie im Raumordnungsverfahren gegen die Trassenplanung unternehmen können.


    Wenzel & Freier

    Sprecherduo

    BI -JA zum Reichswald – NEIN zur Juratrasse