Dr. Thomas Gambke von den Grünen zu möglichen Änderungen des Trassenverlaufes: "Das populistische Gequake ist unerträglich!"

  • Herr Dr. Gambke, Ihr lobbyistisches Gequake ist unmoralisch!


    Die Grünen leiden dermaßen unter der Angst, womöglich in irgendeiner Form des Populismus verdächtig zu sein, dass sie sich seit Monaten erfolgreich gegen jedes vernünftige Stromtrassen-kritische Argument aus den Reihen des Volkes und der Bürgerinitiativen wehren. Stattdessen betreibt die ambitionierte Führungsriege der ehemaligen Ökopartei Lobby-Politik unter dem Deckmantel der Agora-Energiewende. Gerne folgen Hartmann, Stümpfig, Hofreiter und Co. in Sachen Energiepolitik einem einflussreichen Vordenker wie ihrem Parteikollegen Rainer Baake, der als jetziger Staatssekretär des BMWi und taktisch geschickter Unterhändler in Sachen Atomausstieg als Förderer des verstärkten Netzausbaus gilt.


    Im sogenannten „Rat der Agora“ trifft man sich mit wichtigen Vertretern aus der Wirtschaft wie Dr. Florian Bieberbach, Geschäftsführer der Stadtwerke München (das sind die, die Millionen in die Windparks in der Nordsee investieren), Vorstandsmitgliedern der IG Metall und auch dem Präsidenten der Bundesnetzagentur Jochen Homann (das ist der, der sich freut, dass er die Netzbetreiber mit 9,05% Investitionsrendite beim Ausbau beflügeln darf).


    http://www.agora-energiewende.de/rat-der-agora/


    An der grünen Basis glaubt leider immer noch ein nicht unbedeutender Teil gerne den so fachkundig aufgetischten Öko-Märchen von einer Energiewende mit angeblich umweltfreundlichem Strom aus der Ferne. Die selbständig denkenden Mitglieder müssen mit ansehen, wie die Partei ihre Ideale verrät und ihr Profil einer kritischen Opposition missbraucht, um den Energieriesen und den Netzbetreibern bei ihren Kompensations-Deals für den Atomausstieg zu helfen.


    Ökopolitik im Jahr 2014 – ein milliardenschweres Geschäft!


    http://www.regio-aktuell24.de/…-ist-unertraeglich-97113/