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Für Jubel-Trubel-Heiterkeit gibt es keinen Anlass - im Gegenteil.

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    • Für Jubel-Trubel-Heiterkeit gibt es keinen Anlass - im Gegenteil.

      Eine Stellungnahme von Robert Bias:

      Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
      wie Sie wahrscheinlich durch die vielen Medienberichte in den letzten Tagen mitbekommen haben, gibt es zum Thema „HGÜ SÜD-OST alias Korridor D“ oder auch „Monstertrassen“ genannt, einen neuen politischen Lösungsvorschlag.
      Die Formel „2-x“, die Frau Ilse Aigner im Rahmen des Energiedialoges Anfang Januar großmundig verkündete ist nun aufgelöst. X=0. Damit bleibt es bei den beiden HGÜ-Trassen „SÜDLINK“ und „Süd-OST(Korridor D)“.
      Der vorliegende Trassenverlaufs-Vorschlag von Minister Gabriel, die „SÜD-OST“ nicht mehr wie bisher durch Franken zu ziehen, sondern die bestehenden Leitungen des „OSTBAYERN-RINGES“ zu nutzen, wurde von der Bayerischen Staatsregierung in propagandistischer Art und Weise als ganz tolle Lösung verkauft.
      Wir hängen einfach die HGÜ-Leitung auf die bestehende Wechselstromleitung drauf. Wenn nicht möglich, dann machen wir Erdverkabelung. So sinngemäß der einheitliche, politische Tenor der ahnungslosen Politiker auf Bundes- und Landesebene. Und, so meinten Minister Gabriel und auch Ministerpräsident Seehofer, diese Lösung wird auch vielen Bürgerinitiativen gefallen. Die sog. Monstertrassen wären weg.
      Dummerweise haben Gabriel, Seehofer und Aigner die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Der „Wirt“, nämlich die Trassenbetreiber Tennet & Amprion sehen das nicht so banal. HGÜ-Kabel einfach so mit den Wechselstromleitungen zu mischen, ist nicht machbar. Es müssten neue Strommasten gebaut werden, die wesentlich höher als 75 Meter sind. Technische Erfahrungen liegen auch nicht vor.
      Aha, also doch noch Monstertrassen.
      Aber nun von Redwitz (Oberfranken) über Weiden nach Schwandorf, weiter nach Altdorf / Ludersheim, Postbauer-Heng, , Ingolstadt und dann entweder Grundremmingen oder Landshut. Egal wie, das NÜRNBERGER LAND ist immer noch dabei, insbesondere Altdorf.
      Trotz allem verlogenem, bürgerverdummenden Gerede der Politik gilt nach-wie-vor für die HGÜ SÜD-OST:
      • Wir haben die Zahlen-Daten-Fakten die beweisen, dass es für diese Leitung keinen Bedarf gibt. Diesen Nachweis ist die Bundesnetzagentur (BNetzA) bisher schuldig geblieben mit der Begründung: Diese Daten sind ein Betriebsgeheimnis der Netzbetreiber!
      • Diese Trasse dient nur dem internationalen Stromhandel für Kohle- und Atomstrom aus den Kraftwerken in Deutschland und dem Ausland.
      • Der bundesrepublikanische Bürger (Stromkunde) hat nichts davon – außer die Kosten zu tragen. Und dies die nächsten Jahrzehnte.
      • Der „neue“ Trassenverlauf ist nur ein Prüfvorschlag an die BNetzA und die Netzbetreiber.
      • Der bisherige Trassenverlauf durch Ober- und Mittelfranken ist immer noch gültig, kann sich aber jederzeit wieder ändern!
      Fazit:
      Wieder einmal hat es sich gezeigt, dass der neoliberale Markt der Lobbyisten stärker ist als das Wohl und die Bedenken des Bürgers. BRD = BananenRepublikDeutschland.
      Und wie sagte Seehofer bereits öffentlich 2010 im Bayerischen Fernsehen:
      „Leider ist es so, dass die, die gewählt wurden nicht bestimmen, und dass die, die bestimmen, nicht gewählt wurden“.

      Wir, die BI Leinburg, bleiben am Ball und bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung gegen eine Trasse, die wir nicht brauchen und die die dezentrale Energiewende in Bayern vernichtet.
      Wir arbeiten weiter gemäß dem Motto „Nicht schlafen!“
      Ihre BI-Leinburg gegen die Stromtrasse Korridor D